Bestückte Leiterplatten
Hochauflösende
Röntgentechnik ist eine Standardmethode zur Fehleranalyse und
Produktionskontrolle in der Baugruppenmontage. Alle Fehler und
Qualitätsmerkmale, die einen Einfluss auf die Gestalt der Lötstellen haben,
können nachgewiesen werden:
-
Fehlende Lotfüllung
- Poren, Blasen
- Lotbrücken
- Benetzungsfehler
Ergänzende Daten liefert
die tomographische Analyse mit nanoCT
®.
Röntgeninspektionssysteme, die wir Ihnen für diese Anwendung empfehlen, im Vergleich
 | Mikrofocus-Röntgenbild
von BGA-Lötstellen in senkrechter Durchstrahlung:
Vier Lötstellen sind durch
Lotbrücken verbunden. Das Lot ist in eine Durchkontaktierung geflossen.
Fehlerursache: schadhafter Lötstopplack. |
 | Mikrofocus-Röntgenbild
von BGA-Lötstellen in 55°-Schrägurchstrahlung:
Zwei offene Lötstellen sind
nachgewiesen. Das Pastenlot ist zwar aufgeschmolzen und hat die Landeflächen
benetzt, hat sich aber nicht mit den Lotkugeln des BGA vereinigt.
Fehlerursache: nicht aktivierte Lotoberfläche, Oxidhaut. |
 | nanoCT® zweier benachbarter BGA-Lötstellen. Die linke Lötstelle ist
offen: Wie oben ist das Pastenlot zwar aufgeschmolzen und hat die
Landefläche benetzt, hat sich aber nicht mit der Lotkugel vereinigt. Im
Lot zeichnen sich entlang der Trennstelle verschiedene Metallphasen als
hellere Flecken ab. |
 | Mikrofocus-Röntgenbild
von Gullwing-Lötstellen in 15°-Schrägdurchstrahlung:
Bei zwei Lötstellen fehlt
die Fersenlotfüllung, zwischen zwei Landeflächen unter dem Bauelement hat sich
eine Lotbrücke gebildet. Fehlerursache: Fehlerhafter Pastendruck. |
 | Mikrofocus-Röntgenbild
von Durchstecklötstellen in senkrechter 50°-Schrägurchstrahlung:
Die mittlere
Durchkontaktierung ist nicht vollständig gefüllt. Das Lot benetzt nur den
Bauelementanschluss, aber nicht die Hülsenwand. Fehlergrund: schadhafte
Hülsenmetallisierung. |
Röntgeninspektionssysteme, die wir Ihnen für diese Anwendung empfehlen, im Vergleich